Friedrich, Schneider und Grabosch rasen zu EM-Gold
Konya. Clara Schneider, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch haben zum Auftakt der Bahnrad-Europameisterschaft in Konya/Türkei den Wettbewerb im Teamsprint gewonnen. Im Finale setzte sich das Trio aus Cottbus in 45,710 Sekunden mit 0,003 Sekunden vor Großbritannien durch und sicherte sich neben der Goldmedaille auch das EM-Trikot.
Schon in der Qualifikation zeigten die Teamsprinterinnen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Mit einer Zeit von 46,276 Sekunden fuhren Schneider, Friedrich und Grabosch die zweitschnellste Zeit und steigerten sich in der Zwischenrunde bei ihrem Sieg gegen Italien auf 45,943 Sekunden, was erneut die zweitbeste Zeit war. Im Finale gegen Großbritannien lag das deutsche Trio zunächst eine halbe Sekunde in Rückstand, doch als Schlussfahrerin konnte Grabosch ihre Stärke ausspielen, machte Boden gut und sicherte sich und ihren beiden Teamkolleginnen in 45,710 Sekunden und mit gerade einmal drei Tausendstelsekunden Vorsprung die Goldmedaille.
„Clara hat sich bei dieser EM als Anfahrerin noch einmal um vier Zehntelsekunden auf 19,1 Sekunden gesteigert. Lea hat als Zweite die Position verteidigt. Und was Pauline als Dritte abgezogen hat, das war ein anderes Level – das war Weltklasse. Die drei haben super harmoniert und das hat den Sieg ausgemacht. Die Goldmedaille gibt sicherlich einen Boost für die kommenden Tage“, freute sich Bundestrainer Jan van Eijden über den nicht unbedingt erwarteten Erfolg.
Maximilian Dörnbach, Nik Schröter (beide Track Team Brandenburg) und Luca Spiegel (Bahnradteam Rheinland-Pfalz) belegten im Teamsprint der Männer den fünften Platz. „Das war das, was wir nach dem Training erwartet haben. Mit der Zeit von 42,679 Sekunden in der Zwischenrunde können wir aber zufrieden sein, auch wenn wir noch einen weiten Weg nach vorne haben“, so van Eijden.
