Friedrich fährt bei EM im Sprint auf Platz vier
Konya. Lea Sophie Friedrich hat bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Konya/Türkei Platz vier im Sprint belegt und damit nach Gold zum Auftakt im Teamsprint eine weitere Medaille (vorerst) verpasst. Nachdem sich die achtmalige Weltmeisterin aus dem Track Team Brandenburg souverän bis ins Halbfinale gefahren hatte, verlor sie dort gegen Sophie Capewell (Großbritannien), hatte im Kleinen Finale aber noch Chancen auf Bronze. Gegen Alina Lysenko (Russland) musste sie sich aber in zwei Läufen knapp geschlagen geben. Pauline Grabosch aus dem Track Team Brandenburg landete einen Platz hinter ihrer Nationalmannschaftskollegin, nachdem sie im Viertelfinale schon gegen Lysenko ausgeschieden war.
Kleiner Trost für Friedrich: in der 200-Meter-Zeitfahr-Qualifikation stellte sie in 10,010 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und zugleich einen deutschen Rekord auf. Die alte Bestmarke hatte Friedrich bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris (10,029) erzielt. In Konya, das auf rund 1000 Meter liegt, stellte die neue Europameisterin Emma Finucane auf Großbritannien in 9,759 Sekunden einen Weltrekord auf.
Im Sprint-Turnier der Männer kam Maximilian Dörnbach aus dem Track Team Brandenburg als bester Deutscher bis ins Viertelfinale, verlor dort aber gegen den Polen Mateusz Rudyk beide Läufe im Fotofinish und schied aus. Er wurde damit Achter. Zuvor hatte Dörnbach bereits Platz fünf im 1000-Meter-Zeitfahren belegt. Mit seiner Fahrzeit von 59,223 Sekunden konnte er nicht in die Medaillenvergabe eingreifen.
