Dörnbach gewinnt EM-Silber im 1000-Meter-Zeitfahren
Heusden-Zolder. Nach Platz fünf im Teamsprint zum Auftakt der Bahn-EM in Belgien hat Maximilian Dörnbach im 1000-Meter-Zeitfahren den Sprung auf das Podest geschafft – zum dritten Mal nach 2022 in München und 2023 in Grenchen, wo es jeweils Bronze für den Cottbuser gab. In 1:00,390 Minuten musste sich der 29-Jährige nur Titelverteidiger Matteo Bianchi aus Italien (59,964 Sekunden) geschlagen geben. Bronze ging an David Peterka aus Tschechien.
„Das ist eine Genugtuung, nachdem wir im Teamsprint Pech hatten. Ich habe mich im Finale einfach aufs Rad gesetzt und versucht, den Schmerz auszublenden. 1000 Meter, das ist wie 1000 Nadelstiche“, sagte Dörnbach nach der Siegerehrung und konnte, nachdem die Anspannung des Finales aus seinem Körper gewichen war, lächeln. „Das Team hat mich toll angefeuert“, lobte er seine Sprinter-Kolleginnen und Kollegen. „Wir sind toll zusammengewachsen.“
Früher als erhofft beendet war das Sprint-Turnier der Frauen für Lea Sophie Friedrich und Clara Schneider. Beide bestritten die EM aber aus einem intensiven Trainingsblock heraus. Nach den Plätzen vier für Friedrich (10,674) und Rang zehn für Schneider (10,903) in der 200-Meter-Zeitfahr-Qualifikation schied Schneider im Achtelfinale aus. Für Friedrich ging es in das Viertelfinale, dort unterlag die Olympia-Zweite von Paris 2024 aber in drei Läufen gegen Alina Lysenko aus Russland.