Top-Platzierungen in Dudenhofen / Großer Preis auf der Bahn in Cottbus
Dudenhofen. Lea Sophie Friedrich erreichte den ersten Platz im Sprint- und Keirin-Turnier. Die achtmalige Weltmeisterin setzte sich in einem teaminternen Sprint-Finale gegen Pauline Grabosch in zwei Läufen durch. U-23-Europameisterin Clara Schneider aus dem TTB wurde durch einen Sieg gegen Oleksandra Lohviniuk aus der Ukraine Dritte. Im Keirin siegte Friedrich, die zurück nach Schwerin gehen wird, vor Zita Gheysens aus Belgien und Alessa-Catriona Pröpster aus dem Bahnteam Rheinland-Pfalz.
Im Sprint der Männer belegte Nik Schröter aus dem Track Team Brandenburg einen guten zweiten Platz hinter Henric Hackmann (Bahnteam Rheinland-Pfalz). Paul Groß wurde Dritte. Im Keirin setzte sich Maximilian Dörnbach durch. Jakob Vogt (TSV Breitenworbis) und Luca Spiegel (Bahnteam Rheinland-Pfalz) folgten auf den Plätzen. Der ehemalige deutsche Keirin-Meister Luca Nissel aus dem TTB folgte auf Platz vier.
Am Freitag und Samstag (4./5. September) trifft die deutsche und internationale Spitze erneut aufeinander – beim 35. Großen Preis von Deutschland im Lausitz Velodrom Cottbus. Mehr als 100 Sportlerinnen und Sportler aus sechs Nationen treten erneut in den Disziplinen Sprint und Keirin gegeneinander an.
Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Juniorenbereich. Mit dabei sind unter anderem die frisch gebackenen Vize-Weltmeisterinnen im Teamsprint Marie-Luise Raake, Lara Colberg und Celine Prochnau. Das Trio gewann vor zwei Wochen im belgischen Zolder die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften und wird nun beim Großen Preis von Deutschland auf der Cottbuser Bahn an den Start gehen.
Am Freitag, 4. September, beginnen die Qualifikationswettbewerbe bereits um 13:30 Uhr. Ab 18:00 Uhr startet das Abendprogramm mit den entscheidenden Finalläufen im Sprint der Frauen und Männer. Am Samstag, 5. September, geht es ab 11:30 Uhr mit den Qualifikationen im Keirin weiter. Die entscheidenden Finalläufe beginnen ab 16:00 Uhr. Im Vorjahr konnten sich mit Emma Finucane aus Großbritannien, Harrie Lavreysen und Matteuz Rudyk aus Polen drei ganz bekannte Namen der Bahntradszene in die Siegerlisten eintragen.
