Teamsprinterinnen gewinnen Bronze beim Nations Cup in der Türkei
Konya. Lea Sophie Friedrich, Clara Schneider, Pauline Grabosch, Nik Schröter und Maximilian Dörnbach aus dem Track Team Brandenburg haben beim einzigen Nations Cups des Jahres in Konya/Türkei die deutschen Farben vertreten und für German Cycling (vormals: Bund Deutscher Radfahrer) mit Bronze im Teamsprint der Frauen eine Medaille zur Ausbeute beigesteuert.
Nach Platz drei bei den Europameisterschaften Mitte Februar in Heusden/Belgien fuhr das von das von Bundestrainer Jan van Eijden umformierte Frauen-Trio auch in Konya im kleinen Finale wie bei der EM gegen Polen. In der Aufstellung Friedrich, Schneider und Grabosch war die Mannschaft in 46,388 Sekunden fast eine Sekunde schneller als in der EM-Formation Grabosch, Schneider und Friedrich (47,333). „Wir haben Positionen gewechselt, was gut funktioniert hat. Die Drei haben gezeigt, dass sie viel Potential haben und sind auf dem richtigen Weg“, freute sich Bundestrainer van Eijden.
In den Einzeldisziplinen gab es dagegen für die Frauen keine weitere Medaille. Clara Schneider wurde gute Fünfte im Keirin-Finale und belegte Platz zwölf im Sprint. Die Olympia-Zweite von Paris im Sprint, Lea Friedrich, wurde Neunte im Sprint und erreichte Platz sieben im Keirin. Friedrich verlor zudem ihren Weltrekord über 200 Meter aus der Sprint-Qualifikation von Paris. Die Chinesin Liying Yuan blieb in 9,976 Sekunden (72,173 km/h) als erste Frau unter der 10-Sekunden-Marke. Die alte Bestmarke von Friedrich stand bei 10,029 Sekunden.
Die deutschen Männer blieben gänzlich ohne Medaille. Nik Schröter, Luca Spiegel und Maximilian Dörnbach steigerten sich zwar gegenüber der Europameisterschaft auch um knapp eine halbe Sekunde, 42,733 Sekunden bedeuteten den siebten Platz. Im Sprint (Platz 23) und Keirin (Platz 31) konnte Dörnbach nicht an seine Ergebnisse und Medaillen von den Europameisterschaften vor vier Wochen anknüpfen.