Maximilian Dörnbach feiert mit WM-Silber seinen größten Erfolg
Shanghai. Größter Erfolg seiner Laufbahn für Maximilian Dörnbach: Der 30-Jährige aus dem Track Team Brandenburg hat bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Shanghai/China überraschend die Silbermedaille im Keirin gewonnen. Dörnbach musste sich am Donnerstag im Finale nur dem niederländischen Topstar Harrie Lavreysen geschlagen geben, sicherte sich aber seine erste WM-Medaille überhaupt. Für Lavreysen war es der 22. WM-Titel seiner großen Karriere. Bronze ging an den Japaner Shinji Nakano.
In einem packenden Finale des „Kampfsprints“ fuhr Dörnbach taktisch herausragend, hielt Kontakt zu Lavreysen und flog auf den letzten Metern noch nach vorne. „Es war für mich ein absolut astreiner und perfekter Tag“, sagte Dörnbach und fügte hinzu: „Die Medaille bedeutet mir auf jeden Fall sehr viel. Es ist meine erste WM-Medaille und vor allen Dingen auch in einer olympischen Disziplin. Damit habe ich nicht gerechnet und es wäre für mich schon ein Erfolg gewesen, ins Halbfinale zu kommen“, erklärte Dörnbach, der vor kurzem seinen Lebensmittelpunkt nach Schwerin verlegt hat.
Lea Sophie Friedrich verpasste im Sprint-Turnier den erhofften Sprung ins Halbfinale. Im Viertelfinale schied die achtmalige Weltmeisterin, die ebenfalls das Track Team Brandenburg verlassen wird und nach Schwerin gewechselt ist, gegen die Japanerin Mina Sato aus. Im 200-m-Zeitfahren hatte Grabosch in 10,349 Sekunden Platz vier belegt. Pauline Grabosch als Zeitfahr-Fünfte (10,353) scheiterte zuvor im Achtelfinale an Sato.
